Was ist eine GP-ID-Nr.?
- Mehmet can
- 7. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Die GP-ID (Geschäftspartner-ID) ist die neue Identifikationsnummer, mit der sich Firmen beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) registrieren, um die digitalen Dienstleistungen im Warenverkehr zu nutzen.
Im Handelswarenverkehr ersetzt die GP-ID die bisherigen ZAZ-Konten. Sie ist an die UID-Nummer der Firma gekoppelt, weshalb jede Firma nur eine einzige GP-ID erhalten kann. Filialen lassen sich mit einer BUR-ID als eigener Geschäftspartner erfassen, firmeninterne Strukturen wie Abteilungen können über ein freies Textfeld bei der Warenanmeldung abgebildet werden.
Wer braucht eine GP-ID:
Importeure, die selbst Warenanmeldungen in Passar erfassen möchten, benötigen eine GP-ID mit der Geschäftspartnerrolle "Fracht".
Firmen, die Dokumente wie Veranlagungsverfügungen oder Rechnungen über eine eigene Branchensoftware beziehen (B2B), sollten sich mit der Rolle "Dokumentenbezug im Warenverkehr" registrieren.
Firmen, die ihre Verzollung an eine Agentur wie Orbalog auslagern, benötigen für die eigentliche Zollanmeldung keine eigene GP-ID, da diese Rolle vom beauftragten Dienstleister übernommen wird.
So läuft die Registrierung ab: Die Nutzung der digitalen BAZG-Dienstleistungen setzt eine einmalige Registrierung als Geschäftspartner im ePortal des Bundes voraus. Das BAZG empfiehlt eine rechtzeitige Registrierung, da eine automatisierte Migration bestehender ZAZ-Konten nicht möglich ist.
Häufige Fragen
Ist die GP-ID dasselbe wie die UID-Nummer?
Nein, die GP-ID ist eine eigene Nummer, die jedoch fest an die UID-Nummer der Firma gekoppelt ist.
Kann eine Firma mehrere GP-ID-Nummern haben?
Nein, pro Firma ist nur eine einzige GP-ID vorgesehen. Interne Strukturen werden über andere Mittel abgebildet, etwa ein freies Textfeld bei der Anmeldung.
Wo registriert man sich für eine GP-ID?

Im ePortal des Bundes, mit der jeweils passenden Geschäftspartnerrolle je nach Anwendungsfall (z. B. "Fracht" oder "Dokumentenbezug im Warenverkehr").


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